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Grieth

Die Schmiede Heister in Grieth

 

Heinrich Heister(*1879 Grieth) ging von 1893 bis 1896 bei dem Schmiedemeister Thomas Sackers zu Grieth in die Lehre. Bis zur Einberufung zum Wehrdienst arbeitete er in der Schmiede des Meisters als Geselle. Noch in seiner Wehrdienstzeit (1900 bis 1902) bestand er die Prüfung zum Hufbeschlagschmied. Bis zu seiner Heirat arbeitete er in verschiedenen Schmiedebetrieben. Sein Arbeitsbuch weist als Arbeitgeber die Schmiedebetriebe Klassen, Holthausen, Matenaars und letztlich wieder Sackers in den Orten Uedem, Ruhrort, Keppeln u. Grieth aus. Ebenfalls arbeitete er von 1904 bis 1906 bei seinem Bruder Wilhelm in Empel. Im Jahre 1909 vermählte Heinrich sich mit Johanna Rouenhoff (*1884 Uedem). Die ersten Jahre verbrachten die Eheleute auf der Leutherheide bei Geldern. Nach Ende des Ersten Weltkrieges ist Heinrich mit seiner Familie zurück nach Grieth gezogen. Dort übernahm Heinrich die am Rhein gelegene Schmiede des Thomas Sackers.1939 bestand der einzige noch lebende Sohn der Eheleute Heinrich Heister, Johannes Heister, die Prüfung zum Schmiedemeister. Er übernahm die Schmiedewerkstätte und arbeitete dort noch im betagten Alter bis zu seinem Tode in 1997. Wohnhaus und Schmiede stehen heute nicht mehr.