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Mittwoch, Dezember 11, 2019

Die Schmiede Heister in Donsbrüggen

Theodor Heister (1886-1960) erlernte in Rees-Haldern das Schmiedehandwerk. Dort dürfte er Helene Pelzer (1888-1945) kennen gelernt haben, die er 1912 in Rees heiratete.
Noch im Jahr der Trauung errichtete Theodor Heister, der 1911 die Meisterprüfung als Hufschmied abgelegt hatte, in der Mehrer Straße zu Donsbrüggen ein Wohnhaus mit einer angrenzenden Schmiedewerkstätte. Die Baukosten hierfür betrugen ca. 11.000 Mark.
Bis in den 50er Jahren führten Theodor und später sein gleichnamiger Sohn den Schmiedebetrieb.
1990 wurde die leerstehende Werkstätte zu einem Museum umgebaut. In ihr befinden sich heute Werkzeuge, Geräte und Maschinen, die ein Schmied in der ersten Hälfte des 20 Jh. benutzt hat.
Noch heute können Interessierte auf Anfrage an kleinen Führungen teilnehmen. Anfrage erbeten unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Die Geschäftsunterlagen nebst weiterer Dokumente der Schmieden in Donsbrüggen und Grieth, diese umfassen die Jahre von 1893 bis 1991, wurden im Original beim Stadtarchiv Kleve archiviert, dort unter der Zugangsnummer 2011/10. Kopien befinden sich im Deutschen Schmiedemuseum Hagen und im Archiv des  in Kleve ansässigen familien- und heimatkundlichen Vereines Mosaik.